Die Erweiterung der Europäischen Union vereint Europa
Seit dem Ende des 2. Weltkrieges gab es unter den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union keinen Krieg mehr. Natürlich hat die schrittweise Erweiterung der Europäischen Union allen Mitgliedsstaaten aber nicht nur eine dauerhaft politische, sondern gerade auch wirtschaftliche Stabilität gegeben - was zusammen die Vereinigung sehr förderte.
Als 1957 mit der ins Leben gerufenen Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG), die aus den sechs Ländern Belgien, Frankreich, Italien, Luxemburg, die Niederlande und der Bundesrepublik Deutschland bestand, so zu sagen die Geburtsstunde der Europäischen Union begann, war noch nicht absehbar, dass sich hieraus ein gewissermaßen grenzenloses europaweites Erfolgsmodell entwickeln würde. Im Jahre 1973 wurde das Wirtschaftsbündnis dann entscheidend wirtschaftlich und politisch gestärkt, da es zur ersten Erweiterung der Europäischen Union kam. Denn dem sich bewährten Wirtschaftsbund traten Dänemark, Irland und das Vereinigte Königreich bei. Das kontinuierliche Wachsen einer voneinander stetig profitierenden europäischen Einheit war auch wichtig als demokratischer Gegenpol zum von der Sowjetunion ins Leben gerufenen Eisernen Vorhang, der den Kommunismus und somit auch die Planwirtschaft anstatt der freien Marktwirtschaft fördern sollte. 1992 ging die EG (so wurde das Wirtschaftsbündnis vor allem in den 80er Jahren genannt, zu dem auch die weniger bekannten "Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS)" und "Europäische Atomgemeinschaft (Euratom)" zählten) schließlich in die Europäische Union (EU) über. Inzwischen waren 1981 Griechenland und 1986 Portugal und Spanien beigetreten sowie durch den Mauerfall als auch das Auflösen des Eisernen Vorhangs das Modell einer Planwirtschaft in Osteuropa eindeutig zum Scheitern verurteilt worden. Spätestens jedoch, nachdem 2002 der Euro als offizielle Währung in 12 Mitgliedsstaaten eingeführt wurde, hatte die EU bewiesen, wie sehr sie Europa bisher vereint hatte.
Mittlerweile umfasst die EU 27 Mitgliedsstaaten (1995 traten Finnland, Österreich, Schweden, 2004 Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, die Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn und Zypern sowie 2007 Bulgarien und Rumänien bei), die eine Gesamtbevölkerung von 500 Millionen Menschen ausmachen. Aber die Erweiterung der Europäischen Union scheint damit noch längst nicht abgeschlossen, da gegenwärtig Kroatien, Mazedonien und die Türkei offiziell den Status neuer Beitragkandidaten innehaben. Daher darf man gespannt sein, wie in den nächsten Jahren das vereinte und somit friedliche Europa weiter wächst.
Die Vereinigung Europas im Zuge der Erweiterung der Europäischen Union ist sicherlich mit zahlreichen Vorteilen, aber auch mit einigen Nachteilen verbunden. In jedem Fall ist dies auch als eine echte Chance zu betrachten. Zum Beispiel auch für all' jene, die sich dafür interessieren, Fremdsprachen zu erlernen. Und so bietet unter anderem ein Malta Sprachaufenthalt hervorragende Möglichkeiten, Sprachkenntnisse zu vertiefen bzw. aufzufrischen. Übrigens profitiert man auf Malta keineswegs allein von den wundervollen Landschaften, sondern auch von den reichen kulturellen und geschichtlichen Aspekten des Landes.
Seit 1973 Mitglied der Europäischen Union, ist Irland ein Mustervorbild für die Vorteile der EU. Die irische Regierung lockte mit niedrigen Unternehmenssteuern viele Investitoren auf die grüne Insel, sodass dort die Wirtschaft boomte. Aber auch touristisch kann sich das kleine Land sehen lassen: Urlaubern wird in Irland die ganze Bandbreite an Möglichkeiten zur Verfügung gestellt. U.a. beliebt sich dabei auch die Sprachreisen Irland , bei denen die Lernwilligen ihre Englischkenntnisse auf Topniveau bringen.
Auch wenn England noch immer nicht den Euro eingeführt hat und deshalb deutsche Urlauber mit den Zahlen des Umrechnungskurses jonglieren müssen, beschert das den Reisezahlen nach Großbritannien keinen Abfall. Besonders beliebt sind verschiedene Sprachreisen England , da Englisch im letzten Jahrzehnt unbezweifelbar zur Weltsprache avanciert ist und England durch die räumliche Nähe als Urlaubsland prädestiniert ist. Besonders Eindruck macht ein britischer Akzent zudem in Schule und Beruf, denn dieser fällt immer auf.